Wann ist Lerntherapie sinnvoll?

Lerntherapie hilft bei folgenden Entwicklungs- und Lernstörungen:

  • Dyskalkulie (Rechenstörung) und Rechenschwäche
  • Legasthenie/ Lese-Rechtschreibstörung, isolierte Rechtschreibstörung oder Lese-Rechtschreibschwäche
  • AD(H)S
  • Kombinierte Störungen schulischer Fertigkeiten

Lese-Rechtschreib- und/oder Rechenstörungen zählen zu den „umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“, die im ICD-10 Kapitel V (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) aufgeführt sind (Weltgesundheitsorganisation 2010, 294f).

Lerntherapie kann auch in weiteren Bereichen eingesetzt werden:

  • Konzentrationsförderung
  • Motivationssteigerung
  • Verbesserung der Handlungsorganisation (Strategietraining)
  • Steigerung des Selbstwertgefühls beim Lernen
  • Beseitigung oder Verminderung von Schul- und/oder Prüfungsängsten etc.

Des Weiteren ist Lerntherapie und Lernberatung auch für Erwachsene geeignet, die sich auf eine Prüfung vorbereiten wollen (Stoffgliederung, Lernstrategien anwenden, Brain Gym ®/Lerngymnastik, Prüfungssimulation, mentales Training, Umgang mit Prüfungsstress, Verminderung der Prüfungsangst etc.)