Verhaltenstherapeutische Methoden

Die Verhaltenstherapie umfasst unterschiedliche Formen der Psychotherapie. Es wird davon ausgegangen, dass das Verhalten gelernt ist. Somit kann es auch wieder „verlernt“ werden. Dem Patienten werden Methoden an die Hand gegeben, durch die er seine Handlungsfähigkeit erweitern kann. Durch Veränderungen der sozialen Umgebung sowie der sozialen Interaktion und Kommunikation erlangt der Hilfesuchende „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „Selbstregulation“ im Alltag. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Förderung des Selbstbewusstseins, zielführende Verhaltensänderungen, Problemlösung und ein gelungenes Lebenskonzept.

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Zur Verhaltenstherapie zählen zum Beispiel Sozialtrainings. Das „Systematische Desensibilisieren“ stellt eine weitere verhaltenstherapeutische Methode dar. Bei dieser Therapieform wird eine Reizhierarchie in Bezug auf eine Angststörung aufstellt und schrittweise bearbeitet. Die Arbeit mit Kindern umfasst immer auch verhaltenstherapeutische Techniken. Entspannungsverfahren gehören ebenfalls zur kognitiven Verhaltenstherapie. (siehe Entspannungsverfahren)